22. Februar 1982 - HdM
Heute mehrere Gespräche im HdM (”Haus der Ministerien”).
Mir wurde wieder bewußt: Erstens, zweitens, drittens, ……. bis zehntens mußt du in diesem Haus so sein, wie die übliche Verhaltensborniertheit diktiert. Es gibt kein größeres Vergehen, als sich als „Ich“ zu verhalten. („Ich“ halblaut denken darf/soll man.) Elementare Gegenreaktion bei mir: „Dazu werdet ihr mich nie bringen, und wenn zum Schluß nur noch dieses Buch mein Partner sein sollte.“
Doch ist das nicht Solipsismus?
Die Qualität meiner Kommunikationsbeziehungen, meiner darauf beruhenden und darin verwobenen Aktivität, ist das Gegenteil von Solipsismus.
Methodisches Problem: Wie ist solche Qualität und Aktivität protokolloerbar?