26. Februar 1982
Zur Methodik: Bisher hänge ich in diesem Buch vor allem Gedanken, Empfindungen hinterher (neben dem bloßen Registrieren des Faktischen). Völlig ungenügend analysiere ich meine Aktivität, meine „verändernden Taten“ selbst. Die Schichtenvielfalt des Selbst zu erfassen, halt ich schon für wichtig auch weiterhin. Doch die Hauptfragen des Lebens (und also auch des täglichen Protokolls) sind das Produzieren. Was habe ich heute produziert? Was will ich morgen produzieren? Das müßten tägliche Standardfragen sein. Philosophische Grundlagen dazu bei Seve, den ich ernsthaft studieren muß. Querverbindung zur systematischen Heuristik, die darauf aus ist, den „methodologischen Gewinn der Persönlichkeit“ zu fassen.
