25. Juli 1980 (Babyzeit)

Heute ist der Abend endlich mal so schön, wie ich es mir vorgestellt habe. Jana ist mit Christine zusammen nach Hause gegangen. Sie hatte letzte Nacht gefroren und muß sowieso morgen früh raus.
Ich war über Mittag mit Schnurkel zu Hause. Ich hab ihn gebadet, da war es gegen 13 Uhr, dann legte ich ihn hin, und er schlief durch bis 17 Uhr. Als er aufwachte war er endlich wieder in seiner Freundlichkeit der Alte. Soviel mußte er nachholen, um die Anstrengungen der Besuche und des Gartens zu überwinden. Jetzt schläft er wieder seit 20.30 Uhr. Wenn er morgen am Tage wieder zu sehr angestrengt ist, fahre ich abends zum Schlafen nach Hause.
In der „BZ“ („Berliner Zeitung“) heute ein Artikel über die Berliner Forsthelfer in Ölsnitz, Vogtland, wohin ich auch fahre. (Es ging um einen sechswöchigen Arbeitseinsatz („sozialistische Hilfe“) um in den Wäldern den aus dem Winter stammenden Windbruch aufzuarbeiten.)
Wir werden im Wohnheim der Fachschule für Ökonomie, Weichwitz im Vogtland, wohnen.

				
				

			

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