26. Juli 1980 (Babyzeit)

Nun geht, ob ich darüber jammere oder mich freue, der vorletzte Tag meines Kinder-Garten-Urlaubs zu Ende. Übermorgen schon sitzt L. hier, und ich habe meine ersten Waldarbeitertaten hinter mir.
Dieser Tag war wieder lang und turbulent, und F., obwohl er zwischendurch viel schlafen konnte, ningelt jetzt, 20.30 Uhr, wo es an die große Nachtruhe geht. Schön ist es hier schon, wenn man sich langsam einlebt. Und ich glaube, daß selbst das Kind sich an die Umgebung gewöhnt, wenn man unnötige Störungen von ihm fernhält. Das ist heute schon besser gelungen.
Zu Besuch waren: Jana, ihre Freundin, kurz Rolf und Doris in der Frühe, Fränze, Peter Schwarzbach, X, X, X und X und Daniel und Lisa. Wenn das nicht reicht!
Interessant auch, zu beobachten, wie sich die verschiedenen Frauen zu Franz verhalten. Das konnte ich in diesen Tagen vergleichen: Erika, Jana, Doris, Fränze, Dax, eventuell noch die Schönebergerin und Christine. Vollblutmütter sind nur Doris und Erika, das spürt das Kind genau.Von Schwester Ursel schon ein Geburtstagsgeschenk erhalten – Aretino, bibliophile Ausgabe, sozusagen ein Kleinod. Damit beschämt sie, deren Geburtstag ich vergessen habe, mich ganz schön.Erdbeeren und Quecken gerodet. Puffbohnen gekocht, leider zu stark gesalzen und dennoch köstlich! Damit auch den Paprika freigestellt und gejätet. 

Übrigens habe ich heute zum ersten Mal gewagt (bei 30°C), Franz sehr lange als Hemdenmatz sich bewegen zu lassen (natürlich im Schatten). Hoffentlich war’s angemessen.


				
				

			

Leave a Reply