18. Juli 1982 - Burchard Brentjes, Hans Mottek


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Lesen: Burchard Brentjes:”Völker am Jordan”
Hören: SFB III, Brechts Verhöre in den USA, Nordsee Verschmutzung
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Viel geträumt in der Nacht. Große ausgedehnte Szenarien, Fahren mit Rolf, erst Auto, dann Motorrad, in der Dunkelheit unter konspirativen Bedingungen, große Auseinandersetzungsszene zum Ende des Lehrgangs mit G. Habe keine Lust, mehr davon aufzuschreiben.
Fühle mich wieder schlechter, das Bein brennt. Die Taubheit erfasst alle 4 Zehen und den großen Onkel halb. Ob das von den Bädern und Einreibungen kommt? Das Warten und machtlose Registrieren nervt.

Das Buch von Brentjes entrollt ein großes Panorama. Ich erfahre von Kulturblüten, von denen ich nach wie vor viel zu wenig weiß. Das mal selbst erleben!

# Hier ist eine der seltenen Stellen, wo ich mal eingestehe, daß ich gern reisen würde. Die Felsenstadt Petra, von der Brentjes berichtet, hatte meine Phantasie  angeregt. Allerdings habe ich diese Reise bis heute nicht unternommen. #

Goethe, “West - östlicher Diwan”! Es ist ungemein befreiend, mal über unseren griechisch - römischen Kulturkreis hinaus etwas zu erfahren.
Jetzt hat es für mich einen Inhalt bekommen, wenn Motteks Schwester sagte, Begin sei ein Mystiker. Danach sieht tatsächlich die vorsätzliche Schreckenstat von Dar Yasin aus, die jetzige Blockade Westbeiruts hat etwas davon; ein imperialistischer Politiker, der zugleich in einem historischen Wahn handelt, darin Hitler ähnlich.

# Zu Prof. Dr. Hans Mottek siehe hier. L. hatte den Auftrag für ein Portät von Hans Mottek. Wir blieben darüber hinaus in freundschaftlichem Kontakt. Seine Schwester lebte in Israel. Wir lernten sie bei einem ihrer häufigen Besuche in der DDR kennen und tauschten natürlich intensiv unsere Meinungen aus. #

Borniertheit, Unwissen; Verachtung, nur weil etwas anders ist (die Bauarbeiter und der Barfuß-Mann am U-Bahnhof Thälmann Platz). Das materielle/politische Interesse und nicht die Einsicht!

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