26. Juli 1982 - Spannungen mit dem Chef
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Lesen: Goethe, “West - östlicher Diwan”, Hölderlin, “Empedokles”
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G. fragt mich am Telefon, ob ich die Beurteilungen so geschrieben habe, dass die Männer sie lesen können, oder ob er wieder glätten muss. (Woher soll ich wissen, ob und wie er glätten würde?) Bin gespannt, wie die Männer reagieren. (In meinem anderen Lehrgang damals, gab es nur mit Dr. Schneemann längere Diskussionen, die aber an der Beurteilung nichts änderten.)
# Da ich den Chef monatelang wegen dessen Krankheit vertreten hatte, hatte ich, obwohl nun selber seit Wochen krank, die Abschlußbeurteilungen der Lehrgangsteilnehmer zu schreiben. Meine Beurteilungen waren meist etwas deutlicher und weniger im “kaderdeutsch” abgefaßt. Damals hatte ich noch keine Ahnung davon, welcher kryptischen Sprache man sich heute in Personalbeurteilungen bedient. #
Meine Ischias-Reime (”horizontal”) habe Ich mitgeschickt. Bin auf die Reaktion des” lieben Chefs” gespannt.
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Wenn ich liege und ruhe, stelle ich immer fest, dass es mir besser geht. Aber heute der Gang zur Post (das sind vielleicht zweimal 250 m) oder meine halbe Stunde Aufstehen, das macht mich völlig fertig.