27. Dezember 1988 – Pflegeverträge

… Heute mit Pötter bei Edda Schmidt, KWV. Es ging um die Pflegeverträge.

# Ich leistete seit einigen Jahren ehrenamtliche Arbeit als Vorsitzender eines WBA (Wohnbeziksauschuß der Nationalen Front) in Berlin-Mitte. Eine wichtige Aufgabe des WBA war es, zwischen Bürgern (bzw. HGL - Hausgemeinschaftsleitungen) und der KWV (Kommunale Wohnungsverwaltung) Verträge für die Pflege der Grünanlagen des Wohngebiets zu vermitteln. Alle hatten etwas davon: Die Vertragspartner-Bürger ein geringes Entgelt, alle Bürger gepflegte Grünanlagen und der WBA einen Entgeltanteil zu seiner Finanzierung. Es gab immer wieder einmal Bestrebungen der Stadt, die Bezahlung der Pflegeleistungen zu verringern oder ganz wegfallen zu lassen.#

Hier kommt eine ganz böse Situation auf uns zu:

  • Es geht um eine Senkung des Entgelts der KWV an die Bürger

  • Es bedeutet eine enorme Bürokratisierung

  • Es ist ein enormer Schlag gegen die „Bürgerinitiative“ (es ist daher ein enormer politischer Fehler).

  • Es ist ein Beweis für die „Rädchenmentalität“ der Zwischenglieder -

    die Leiterin der KWV ist nicht einverstanden…

    der Staatliche Beauftragte des Wahlkreises ist informiert….

Keiner rührt sich zu einer entschiedenen Ablehnung.

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