28. Juni 1989 – politischer Pluralismus

890628.jpg # Die sowjetische Dichterin Anna Achmatowa #

A. erzählte, daß Henrik und Harald eine recht negative Meinung über N., # N. ist mein zukünftiger Chef. # den sie seit langem kennen, geäußert hätten. Er sei lahm, lasse sich am liebsten bewundern und andere arbeiten.

In der “NZ” hochinteressanter Artikel über den “Fall” Gdljan/Iwanow. Alles in allem verweist er auf die Verfilzung von “Mafia” und “Bürokratie”. - Das ist Macht, die sich verselbständigt, die Wurzel aller Übel.

Das hat der Kongreß # der Sowjetkongreß in der Sowjetunion # deutlich gemacht. Auf ihm kamen erstmals direkt Volksinteressen zur Sprache. all das geht nicht ohne Meinungspluralismus, der (über geheime und alternative Wahlen) zu erforderlichen Formen des politischen Pluralismus führt.

In “Weltbühne” 26/89 ein typischer Leitartikel von Sus. Schäfer - u.a. Bemerkung über “Personenkult” - das Halblügen der SED!

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