18. September 1989 – Wohngebietsfest
Nach dem großen Wochenende mit dem Wohngebietsfest.
Am Samstagfrüh gemütlich mit C. Dann Einkäufe und dann läuft bald der Countdown fürs Fest.
# Das jährliche Wohngebietsfest war immer die größte Aktion meines WBA im Jahr. (Die zweitgrößte war jeweils der Frühjahrsputz.) Viele ehrenamtliche Helfer engagierten sich, unsere Geldmittel (deren Hauptquelle waren unsere Pflegeverträge mit der KWV) wurden darauf konzentriert. Die folgenden Bilder sind die letzten, die etwas von einer “heilen DDR-Welt” vermitteln können. #
Unser Fest hat uns alles abverlangt. Die Helferbasis wird eher schmaler als breiter. Die Zusammenarbeit mit Habermann (WBA14) war ordentlich. Einige Pannen: Die größte: Der böse Regenguß gegen 15 Uhr 20, der unsere Bastelstrecke zusammenbrechen ließ! Ausfall der Marktstände. Auch schlecht: Ausfall der Tanzmusik für die Rentner, ebenfalls der Schülerdisko, und im Vorfeld schon der Motorradsuchfahrt.
Teilnahme etwas geringer (ca. 200 beim Lampionzug). Trotzdem ein Erfolg. Franz und Walli waren begeistert.
Es sind aber Schlußfolgerungen nötig: Zwingendere - schriftliche – Vorbereitung, neue Ideen für’s Programm. (Gut u.a. das Schildermalen von C. Das Schminken von Chris und Susanne und die Negerküsse), auch gut die Helferversorgung. Übrigens fiel niemand “aus der Rolle”, Polizei kaum anwesend. Ein “wilder Händler” kam mit Jogginganzügen und “bravo”, welche letztere wir uns verbaten.
# Auf unserem Fest tummelten sich einerseits vor allem kleinere Kinder und ihre Eltern und andererseits Rentner, Jugend weniger.Die ganz anderen “Events” (Das Wort gab es noch nicht.) der Jugendlichen habe ich ebenfalls an diesem Tag dokumentiert - ein Dokumentarfilm über Fußballfans von Ernst Cantzler. #
Am Sonntag, gestern, Ausflug zu viert zum Kloster Chorin. Das Wetter war herrlich, der ganze Ausflug sehr schön, am Ende war ich sehr erschöpft.
Heute Abend “Coming out” in der Akademie der Künste, recht gut.






